Ideen Café Fortsetzung vom 18.5.2019:

erste Arbeitsgruppen gebildet zur Umsetzung erster Ideen

17 Nachbarn waren der Einladung zur Ideen Café Fortsetzung gefolgt, um die vielen, beim ersten

Treffen gesammelten Ideen zu strukturieren und zu priorisieren. Es konnten aufgrund der Anzahl der

Personen leider nicht alle Themen bearbeitet werden. So wurden die Prioritäten auf die drei

Themenbereiche Miteinander, Mobilität und Suche-Biete festgelegt und in drei Gruppen die Ideen in

diesen Themenbereichen unter die Lupe genommen. Hier wurden nun die einzelnen Ideen nach

Nutzen und Umsetzbarkeit/Aufwand priorisiert, um zum Schluss die zwei bis drei TOP-Ideen

herauszuarbeiten. Folgende Ideen werden im ersten Schritt weiter verfolgt :


Mobilität:

  • Mitnahme-Bank
  • Vernetzungsplattform

Suche-Biete:

  • digitale und analoge Plattform zum Sammeln von Angebot und Nachfrage (z.B. Hundesitter, Nachhilfe etc.)
  • Reparatur-Café

Miteinander:

  • Patenschaften (Neubürger-Altbürger, alt und jung)
  • regelmäßige Bürgertreffs in Flacht und Weissach


Aufgrund der Vielzahl der gesammelten Ideen können nicht alle Ideen sofort angegangen oder

umgesetzt werden. Deshalb war diese Priorisierung notwendig. Alle anderen Ideen bleiben

selbstverständlich im Wissensspeicher und können zu einem späteren Zeitpunkt angegangen

werden.

Da die Planung und Umsetzung der Ideen nur mit der Unterstützung mehrerer Nachbarn gelingen

kann, möchten wir nochmals dazu aufrufen, dass interessierte Bürger jeder Zeit dazu stoßen können,

um das Miteinander in unserer Gemeinde attraktiver und lebendiger zu gestalten. In ein paar

Wochen treffen sich die Arbeitsgruppen erneut (Terminbekanntgabe folgt): 

Alle freuen sich auf Neuzugänge und „Wiedereinsteiger“ vom ersten Treffen.

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Ergebnisse aus dem Ideen-Café vom 23. März 2019

Am 23. März kamen 55 Nachbarn aus Flacht und Weissach zum Ideen-Café ins Café Rosa. Beim

versprochenen Bier oder Kuchen tauschten sich alle Anwesenden in gemütlichen Tischrunden

zunächst über die vorhandenen Bedürfnisse aus. Bei der anschließenden Auswertung durch das

Organisationsteam kamen schnell und eindeutig sieben Top-Themen zu Tage.

Im zweiten Teil wurden Thementische gebildet, an denen nun so viele Ideen wie möglich

gesammelt werden sollten. Die Ergebnisse möchten wir Ihnen heute mitteilen.


1. Sicherheit


Umfrage im Mitteilungsblatt mit Abfrage des Sicherheitsbedarfs bei Bürgern;

mobile Jugendarbeit (Streetwork);

Brennpunkte (Spielplätze, Strickfabrik, Pfarrgarten, Wehrkirchbereich) kontrollieren und

Gesprächsangebote machen (Jugendliche);

City-Streife;

Sicherheitsbereitschaft bei Bürgern, Polizei und Rathaus;

Kontrollen des Ordnungsamtes wg. Sicherheitsproblems durch falsch- und dauerparkende Anlieger;

Rufstelle für Missstände (Telefon, 24 h);

Schulwege/Querungen: Sicherheit überprüfen, Querungshilfen, Treppenanlagen, Schülerlotsen;

Sicherheitsinsel: Läden, Geschäfte und Gewerbetreibende, die Anlaufstelle sind bei Gefahren oder

Notfällen;

Aufklärung und Veranstaltungen für Kinder und Eltern zum Thema Prävention Cyberkriminalität.


2. Sauberkeit


2.1. Sauberkeit im Ort


Wettbewerb sauberste Straße;

mehr Hundekotabfallbehälter (nicht nur am Anfang);

Hinweis immer wieder im Gemeindeblatt mit Apell an Eigeninitiative;

mehr und größere Mülleimer Wehrkirchbereich und kath. Kirche und regelmäßige Leerung;

mehr und zentrale Altglasbehälter vor Ort (Edeka, Rewe, Spielhalle);

Ordnungsamt "Nachtschicht" möglich?;

Grundschüler und Erwachsene sensibilisieren zum Thema Flaschenpfand;

Jugendleiter sollten mehr das Thema Müll sensibilisieren;

Jugendleiter: wo wollen Jugendliche sich treffen? (Ortsfindung);

Jugendgemeinderat gründen;

Hinweisschilder aufstellen.


2.2. Sauberkeit außerhalb


Dorfputz organisieren für alle;

Rubrik im Gemeindeblatt: Gemeinde räumt auf -> öfter einladen und durchführen;

Müllsammelaktion in bewertete Tauschbörse aufnehmen: wer Müll einsammelt und auf dem

Wertstoffhof abgibt, bekommt Taler. Diese wiederum könnte man z. B. für kostenlose

Nachhilfestunden einlösen;

Rectory/Schule zum Dorfputz einladen mit anschließendem Essen und Trinken als

gemeinschaftsbildende Maßnahme;

Jogging-Müllsammeltreff: Lauftreff erweitern;

Müllsammelwettbewerb mit Belohnung.


3. Mobilität


Ortsbus oder PKW: für mehr Mobilität innerorts, insbesondere für mobil eingeschränkte Bürger oder

Schulverkehr;

(Hunde-) Rollatoren-Spaziergang;

Barrierefreiheit: Klingel oder Rampe an der Apotheke;

Individuelle Fahrgemeinschaften (Mitnahme-Bank);

Vernetzungsplattform für Angebote;

Organisierte Einkaufsfahrten.


4. Miteinander Alt und Jung


Informationsplattform, über welche Bedürftige Dienste anfragen oder Helfer sich anbieten können;

bessere Vernetzung auch über soziale Medien;

Generationenplatz: Zentrale im Ort, Rehabilitation, Gastronomie, Spiel und Sport. Der Dorfplatz rund

um das Rosa Körner soll mit Leben gefüllt werden mit gemeinsamen Angeboten für Spiel Sport,

Freizeit und Gastronomie. So zum Beispiel das Angebot im Café für Jung und Jung und Alt erweitern

(Eisdiele);

Altenhilfe in Wohngebieten (Junge Menschen kaufen für Ältere/Kranke ein);

Sozialkümmerer sorgt für Vermittlung zwischen Sozialen Angebot (Einkauf, Spazieren, Brettspielen

evt.) und Nachfrage und vermittelt zwischen den Generationen;

Alternative Wohnformen + Generationenübergreifendes Wohnen: KiTa im Altenheim, Leih-Omas und

Opas;

Patenschaften zw. Heranwachsenden und Älteren für Hilfestellungen;

Patenschaften für Kinder in Form von Leih-Omas und Leih-Opas.


5. Miteinander allgemein


digitales Schwarzes Brett Weissach;

Repair-Café;

"Hilfs"-WhatsApp-Gruppen (Ortsteile);

Neubürger gezielt einladen zum lebendigen Adventskalender;

Rubrik im Blättle "Miteinander" mit Beiträgen aus der Suche-Biete-Börse, Veranstaltungen und

Kontaktmöglichkeiten;

(monatliches) Treffen zw. Jung und Alt und Allen, die ein Bedürfnis haben wie Ideen Café;

Treffpunkt (1x Woche) für rechtliche/behördliche Unterstützung für Menschen mit

Unterstützungsbedarf;

Bürgerversammlung für Ideen, Anregungen, Bedürfnisse;

zentraler Treffpunkt für Alle (Platz der Begegnungen) mit Spielplatz, Fitnessgeräte,

Rehabilitationsgeräte, Sitzgelegenheiten;

"Kummerkasten";

gezielte Einladung von Neubürgern zu Bürgertreffs;

Bürgertreff (jährlich) mit Vorstellung der Vereine, Vorführungen sowie Platz für bürgerschaftlichen

Austausch und Vernetzung;

Vorlesen für Kinder;

Einladung zu Weihnachten/Silvester;

Sonntagsausflug für einsame Menschen;

Bürger Café auch abends und am Wochenende für Berufstätige;

Austausch für berufstätige Frauen.


6. Integration von Neubürgern


Datenbank Online und/oder Broschüre (Gemeinde);

Tanzen;

Angebote für Vollzeit-Berufstätige;

aktiver Marktplatz (Eiscafé);

(Motto-)Cafés als Treffpunkt für Neubürger und Alteingesessene;

Ehrenamtsdatenbank;

Ortsrundgänge;

Bürger Café abends/Wochenende;

lockere quartalsmäßige Treffen.


7. Suche – Biete


Austausch-Börse nach Themen;

Reparatur Café;

Hundesitter;

Haussitter während Urlaub;

traditioneller Rezepteaustausch;

Osterbrunnengestaltung mehr würdigen;

Garten-Sitter während Urlaub;

Mitfahrer-Bank (wie Bushaltestelle);

Fahrzeug ausleihen;

Werkstatt ausleihen;

Wohnbörse für Wohngemeinschaften: Wohnen gegen Hilfe - Wohnen in Gruppen mit erhöhtem

Bedarf (Betreuung), Teilen von Hausarbeit, Putzhilfe, Miete, nicht allein sein;

Nachhilfe von Schülern für Schüler;

Einkaufsfahrt mit Anruf;

Forum: Mitteilungsblatt, Schwarzes Brett, Facebook/Website, Lokale Läden mit

Pinnwand/Bildschirm, App, Online-Tabelle, Telefon-Dienst;

PC-Betreuung/Schulung z.B. 1x pro Woche 1 Stunde;

Punkte/Guthaben als Belohnung z.B. eigene "Währung";

faire Entlohnung (Jugendliche, Rentner).


Diese Ergebnisse werden auch im Mitteilungsblatt Ausgabe 15/2019 sowie auf Facebook

@ideencafe veröffentlicht. 

Ab KW 16 wird im Rathaus ein „Ideen-Beet“ ausgestellt, wo alle Ideen visuell aufbereitet sind. 

Ideen sind wie Pflanzen – man sät einen Samen und wenn alle Bedingungen stimmen und man ihn pflegt und hegt, können kleine und große Pflanzen daraus wachsen.


Interessieren Sie sich für ein bestimmtes Thema und möchten dieses mit Gleichgesinnten weiterentwickeln? Hatten Sie keine Zeit, zum Ideen Café zu kommen? Haben Sie einen grünen Daumen und möchten unseren Ideen beim Wachsen zuschauen? Dann melden Sie sich gerne bei

Jana Friedrich, Freundeskreis Rosa-Körner- und Otto-Mörike-Stift e.V. unter rosa.otto@web.de

oder nehmen Sie sich am Ideen Beet einen „Samen“ und werfen Sie diesen im Briefkasten des Freundeskreises am Büro im Rosa-Körner-Stift ein.